Missionare senden und versorgen



Das Finanzierungssystem für Missionare der Allianz Mission

PARTNER DER GEMEINDE
Der biblische Auftrag für Mission ergeht an die Gemeinde. Sie soll Missionare senden, für sie beten, sie ermutigen und zu ihrer finanziellen Versorgung beitragen. Die Allianz-Mission steht der 

Gemeinde dafür als Partner zur Seite. Als Arbeitgeber ermöglicht sie, dass die Missionare ihren Dienst in den Einsatzgebieten versehen können. Dabei werden sie auf vielfältige Weise von den Mitarbeitern der Zentrale betreut und unterstützt. Aus ihrer Geschichte als Auslandsmission des Bundes FeG pflegt die Allianz-Mission besonderen Kontakt mit den Freien evangelischen Gemeinden. Viele Missionare stammen aus ihren Reihen. Doch weiß sich die Allianz-Mission genauso mit anderen Gemeinden verbunden und ist dankbar für alle Einzelpersonen und Gemeinden, die Missionare durch Gebet und Spenden unterstützen.

GEREGELTES VOR-ORT-GEHALT
Den Missionaren der Allianz-Mission wird ein geregeltes Vor-Ort-Gehalt überwiesen. Dieses setzt sich aus dem Lebensunterhalt und anderen Komponenten zusammen, die je nach Familienstand und Einsatzland variieren. Der gesamte monatliche Finanzbedarf für einen Missionar liegt jedoch deutlich höher als der Auszahlungsbetrag, weil Aufwendungen hinzugerechnet werden müssen, die für die Allianz-Mission als Arbeitgeber entstehen. Dazu zählen unter anderem Beiträge für die Sozialversicherung (Kranken- und Rentenversicherung), Kosten für Arbeitsmittel, Miete, Reisen oder die Schule für Kinder.


ZWEI-DRITTEL-REGELUNG 
Die Allianz-Mission kann Missionare nur dann anstellen und in ihr Einsatzland schicken, wenn genügend finanzielle Mittel vorhanden sind. Als Richtschnur gilt dabei die Zwei-Drittel-Regelung. Das bedeutet: Wenn mindestens zwei Drittel seines Finanzbedarfs durch verbindliche Unterstützungszusagen gedeckt sind, kann der Missionar ausreisen. Den verbleibenden Teil trägt die Allianz-Mission aus dem allgemeinen Spendentopf. Für die Zwei-Drittel-Regelung erfolgt keine individuelle Berechnung für jeden Missionar. Es wird ein Kosten-Durchschnittswert aus verschiedenen Einsatzgebieten der Allianz-Mission zugrunde gelegt. Für Ehepaare und Familien beträgt der monatliche Finanzbedarf 5400 Euro (zwei Drittel: rund 3600), für Singles 3000 Euro (zwei Drittel: 2000 Euro), ganz gleich, in welches Einsatzland sie gehen. Mit diesem Solidarprinzip will die Allianz-Mission sicherstellen, dass Missionare auch weiterhin in Ländern mit hohen Lebenshaltungskosten, wie zum Beispiel Japan, arbeiten können.

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