samedi 31 mars 2012

Bamako | 25.000 beten für Frieden in Mali

In Bamako haben sich am Samstag 25.000 Menschen im Fußballstadion Modibo Keita versammelt, um für Frieden in Mali zu beten. Die Leiter der Muslimischen Gemeinschaft, der Erzbischof von Bamako und die Ev. Allianz Malis hatten zu diesem Treffen aufgerufen. Am Ende der Veranstaltung wurde ein von den religiösen Führern formuliertes Communiqué verlesen. Darin werden alle Parteien des politischen Lebens, der Militärrat und die westafrikanische Union (CEDEAO) aufgerufen, gemeinsam zu verhandeln und zu einer Lösung zu kommen, die den sozialen Frieden und die Integrität des Landes wieder herstellt. Christen und Muslime beten gemeinsam zu Alah, zu Gott um Frieden für ihr Land. Chaos und Rebellion auf der einen Seite - Malier, die sich zum Gebet treffen auf der anderen Seite. So ist Mali in diesen Tagen. Das Ziehen an einem Strang aller Beteiligten ist Voraussetzung für eine effektive Lösung. Dazu ist es notwendig, dass alle Parteien ihre persönlichen Ambitionen hintenan stellen. Keine Demonstration nach dem Putsch am 22. März war imposanter als dieses große Gebetstreffen von Muslimen und Christen im Stadion von Bamako. Es scheint so, dass der Militärrat langsam begreift, einlenkt und wieder zur verfassungsmäßigen Ordnung zurückkehren will. Das haben drei Vertreter des Rates nach einem Treffen mit dem Vermittler der Westafrikanischen Wirtschaftsunion in Ouagadougou mitgeteilt. Dies wäre die Voraussetzung dafür, dass die westafrikanische Wirtschaftsunion (CEDEAO) und die internationale Staatengemeinschaft (EU, USA) ihre Blockade auflösen, die Grenzen (z.B. zur Elfenbeinküste) wieder geöffnet werden und Mali helfen - eventuell auch mit Waffen und Soldaten. Ein Vertreter der CEDEAO ist auf dem Weg nach Bamako, um weitere Verhandlungen zu führen. Das sind positive Zeichen. Ein Freund und malischer Pastor aus Bamako sagte mir heute Abend am Telefon, dass die malische Armee im Norden erhebliche Schwierigkeiten hat, dem Druck der islamistischen Rebellen Stand zu halten. Tombuktu steht unter Druck und einige Stadtviertel von Gao sind schon in die Hände der Rebellen gefallen. In der Hauptstadt Bamako ist die Situation zwar angespannt, aber dennoch einigermaßen ruhig. Er bittet alle Christen in Deutschland, für Mali und eine gute Lösung des Konflikts zu beten.
Bildnachweis: www.jeune afrique.com

vendredi 30 mars 2012

Mali | Situation verschärft sich


Die Situation in Mali verschärft sich zunehmend. Im Norden des Landes sind die Touaregrebellen, unterstützt von islamistischen Milizen weiter nach Süden vorgerückt und haben am Freitagvormittag die strategisch wichtige Stadt Kidal eingenommen.
In Bamako finden auf den Straßen Auseinandersetzungen zwischen Befürwortern und Gegnern der Putschisten statt. Es gibt Verletzte. Am 22. März wurde der bisherige Präsident gestürzt. Die Regierung liegt nunmehr in den Händen eines Militärrates. Die internationale Staatengemeinschaft besteht weiterhin auf der Rückkehr zur verfassungsmäßigen, demokratischen Ordnung. Die westafrikanische Wirtschaftsunion (CEDEAO) hat Mali ausgeschossen und droht mit einem diplomatischen und wirtschaftlichen Embargo. Eine Delegation der CEDEAO konnte am Donnerstag nicht landen, da jugendliche Protestierer durch Besetzung des Flughafens die Landung verhindert haben. Die CEDEAO hat ein dreitägiges Ultimatum verhängt, um die Militärs zum Einlenken zu zwingen.
Der Druck ist enorm. Der soziale Friede ist gefährdet, das Land zunehmen isoliert, die Rebellion im Norden bedroht die territoriale Einheit des Landes.
Freunde, mit denen ich mich heute im Chat unterhalten habe sind ebenfalls sehr besorgt. Europäer und Amerikaner verlassen bereits das Land. Die Missionare der Allianz-Mission sind noch vor Ort, da sie, bis auf eine Familie, vorwiegend im Landesinneren wohnen und dem Druck nicht direkt ausgesetzt sind. Uns erreichen Mails aus Mali. Gebet ist dringend nötig.  Heute Nachmittag machte in der frankophonen Presse die Meldung die Runde:  Kritische Situation im Norden – der Militärrat bietet die CEDEAO um Unterstützung. Dies zeigt, dass der Druck mittlerweile sehr groß ist. Darin besteht aber vielleicht auch die Chance, dass sich die Fronten angesichts der Bedrohung klären und die verschiedenen politischen Kräfte in Mali und in den Ländern des Sahel gemeinsame Sache machen – zum Wohle des Landes und seiner Menschen. Man wird abwarten müssen. Ausgeschlossen ist nicht, dass die Akteure der Krise versuchen werden, jeder auf seine Art, politischen und wirtschaftlichen Profit aus der Affäre zu ziehen - seien es Putschisten oder nicht, Malier oder Politiker westafrikanische Nachbarstaaten. Die Kuh ist noch längst nicht vom Eis im heißen Mali.

GBFE Tagung in Marburg mit Professoren aus Südafrika


Marburg – Jährlich organisiert die Gesellschaft für Bildung und Forschung in Europa (GBFE) in Zusammenarbeit mit der University of South Africa (UNISA) eine Master&Doktoral-Tagung.  Professoren der UNISA und Dozenten des GBFE-Netzwerkes halten Vorträge zu aktuellen theologischen Themen. Master- und Doktoralstudenten stellen ihre Forschungsprojekte vor und hören auf die konstruktiv-kritischen Rückmeldungen der Teilnehmer. Die Tagung fand in diesem Jahr vom 27.-29. März 2012 in Marburg statt. Das Treffen versteht sich als eine internationale Forschungsgemeinschaft, die vom Hören aufeinander, von Interaktion und vom gemeinsamen Feiern mit Absolvierenden geprägt ist. In diesem Jahr  waren aus Südafrika die Professoren Jaco Dreyer und Nico Botha zu Gast. Prof. Dreyer referierte zur Ethik wissenschaftlichen Arbeitens und Prof. Botha stellte einen hermeneutischen Schlüssel aus der Sicht von Kindern vor, die Jesus in die Mitte seines Reiches stellt. Daraus ergaben sich anregende Diskussionen in Kleingruppen und zu Tisch.
Die Zusammenarbeit zwischen GBFE und UNISA besteht schon seit über 10 Jahren. Fazit: Theologie im internationalen Kontext ist bereichernd und weitet den eigenen Horizont. Am Freitagabend (31.3.) war Nico Botha bei uns zu Hause zu Gast - im Kreis unserer Familie. Bei einem leckeren afrikanischen Essen haben wir geredet und gelacht. Wir diskutierten über die politische Entwicklung in Südafrika.  Unsere Kinder wollten wissen, wie das war zur Zeit der Apartheid und wie Nico sich im ANC engagiert hat. Wir sprachen über den Putsch in Mali, über die missionarische Arbeit im afrikanischen Kontext, über Ausbildung und persönliche Lebensziele. Nico Botha ist ein ausgesprochen angenehmer Zeitgenosse, mit viel Lebenserfahrung, Humor und Interesse für die junge Generation.

mardi 27 mars 2012

Mali | das Leben normalisiert sich


Das Leben in der malischen Hauptstadt beginnt wieder seinen normalen Lauf zu nehmen. Die Soldaten sind zum großen Teil aus dem öffentlichen Leben verschwunden.
Die Putschisten sind zum Dialog bereit und sprechen mit allen politischen Parteien, den Religionsgemeinschaften und Gewerkschaften. Aus den malischen Nachrichtensendungen war zu entnehmen, dass die neuen Machthaber den kath. Bischof von Bamako und auch die Vertreter der Ev. Allianz empfangen haben.
Das erklärte Ziel ist es, eine zivile Übergangsregierung zu bilden und die Armee mit dem auszustatten, was sie für den Kampf gegen die Islamisten im Norden des Landes benötigt.
Die Meinungen zum Staatsstreich sind unterschiedlich. Die Mehrheit der politischen Parteien verurteilt wie die internationale Staatengemeinschaft den Staatsstreich. Doch viele Malier vor Ort haben gewusst, dass es so nicht weitergehen würde, dass sich dann irgendwann der Protest Luft verschafft. Frauen von gefallenen Soldaten sind schon vor Wochen auf die Straße gegangen, weil sie der Regierung unprofessionelles Vorgehen vorgeworfen haben.
Einerseits war die Notbremse notwendig, andererseits fürchtet man, dass die Militärs an der Macht bleiben und damit das Land zunehmend isolieren. Die maßgeblichen Generäle der Armee stehen wohl nicht auf der Seite der Putschisten, die sich vorwiegend aus der Riege der jüngeren Soldaten rekrutieren.
Ich hatte heute Gelegenheit mit drei meiner ehemaligen Kollegen zu reden und habe einige persönliche Einschätzungen sammeln können. Ihnen und ihren Familien geht es gut. Sie sind optimistisch und hoffen auf ein gutes Ende.
Die Pastoren in Timbuktu sind noch vor Ort. Die Rebellen sind noch nicht bis dorthin vorgedrungen.
Dringende Gebetsanliegen:
Diplomatische Lösung des politischen Konflikts und Rückkehr zur demokratischen Ordnung
Erfolgreiche Gespräche zwischen der malischen Armee und den Rebellen im Norden
Viele Menschen im Norden sind auf der Flucht vor den kriegerischen Auseinandersetzungen
Die Lebensmittelversorgung ist wegen der schlechten Ernte im letzten Jahr sehr schlecht
Eine andauernde Konfliktsituation im Land würde die Versorgung der Bevölkerung erheblich beeinträchtigen

samedi 24 mars 2012

Mali nach dem Putsch

Nach dem Staatsstreich in Mali bleibt die Situation in Bamako sehr angespannt. Im Norden machen die Milizen der Tuaregrebellen Fortschritte. Sie nutzen die destabilisierte Situation in der Hauptstadt Bamako aus. Die von Islamisten unterstützten Rebellen sind auf dem besten Weg, die strategisch wichtigen Städte Kidal, Gao und Tombuktu unter ihre Kontrolle zu bringen. Unterdessen bleibt die Lage in Bamako beunruhigend. Die Ausgangssperre besteht weiter – offiziell bis Dienstag nächster Woche. Randalierer nutzen die Situation und plündern Geschäfte. Selbst im Landesinneren, in Mopti z.B. fahren Bewaffnete an Tankstellen vor und plündern Kraftstoff für ihre Autos. Offensichtlich haben die loyalen Truppeneinheiten um den gestürzten Staatspräsident Amadou Toumani Touré den Kampf in Bamako noch nicht aufgegeben. Es gibt vereinzelt Schüsse und Detonationen in militärischen Camps. Die Zivilbevölkerung bleibt vorerst unbehelligt. Gestern, am Freitag, hatte ich Gelegenheit mit Freunden und ehemaligen Kollegen zu chatten und zu telefonieren. Sie versicherten mir, dass sie zwar sehr verunsichert und angespannt sind, dass es ihnen aber gut geht. Sie sind dankbar für alle Ermutigung und Gebete. Das für Freitagnachmittag vorgesehene Treffen zwischen Putschisten und Vertretern der politischen Parteien Malis (société civile) wurde ausgesetzt. Die Gründe dafür bleiben im Ungewissen. Die internationale Staatengemeinschaft hat den Putsch aufs Schärfste verurteilt. Die internationalen Banken und wichtige Partner Malis setzen ihre finanzielle Unterstützung bis auf Weiteres aus – ausgenommen Gelder, die für humanitäre Zwecke vorgesehen sind. Mit diesen Maßnahmen wird der Druck auf die Putschisten größer. Die einmütige Forderung aller: Geht zurück in die Kasernen. Ermöglicht freie Wahlen. Setzt die Verfassung wieder in Kraft.

vendredi 23 mars 2012

Prof. Nico Botha aus Südafrika zu Besuch am TSR


Seit dem 20.3. ist Nico Botha zu Gast am Theologischen Seminar Rheinland in Wölmersen/Ww. Nico Botha ist Professor für Missiologie an der Universität von Südafrika (UNISA) in Pretoria. Er ist einer der maßgeblichen Wegbereiter der Zusammenarbeit zwischen der UNISA und der Gesellschaft für Bildung und Forschung in Europa (GBFE), die seit 1999 besteht. Die GBFE ist ein universitäres Netzwerk von Instituten, die die unterschiedlichen Fachbereiche und Disziplinen der Theologie abdecken. Auch das TSR ist Mitglied dieses Netzwerkes und bietet Kurse in den Bereichen Altes Testament und Urbane Missiologie an.
Nico Botha lobte während eines informellen Treffens mit Dozenten des TSR am vergangenen Mittwoch die langjährige, bereichernde und erfolgreiche Zusammenarbeit. Er plädierte dafür, den persönlichen Austausch zwischen Dozenten aus Deutschland und Südafrika fortzusetzen und auszubauen. Am Donnerstagmorgen sprach er im Rahmen der gemeinsamen Andacht zu Studierenden des TSR. Dabei wurde deutlich, dass Theologie nur dann relevant sein kann, wenn sie aus der Perspektive der Menschen geschieht und sich endgültig aus den akademischen Elfenbeintürmen verabschiedet. Um den Praxisbezug der Theologie zu unterstreichen, hat der Fachbereich Missiologie der UNISA ein Projekt in Pretoria adoptiert, wo Obdachlose und Migranten betreut werden. Nico Botha begleitet neben seiner Professur an der UNISA auch eine Teilzeitstelle als Pastor in einer reformierten Gemeinde, die interkulturell zusammengesetzt ist. Am 27.3. reist Botha nach Marburg weiter, wo die diesjährige Master&Doctoral-Tagung der GBFE  in Marburg beginnt. Dort hält Botha einen Vortrag.

jeudi 22 mars 2012

Das ist beunruhigend | Militärputsch in Mali

In Mali hat sich in der letzten Nacht ein Militärputsch ereignet. Revoltierende Soldaten haben den Präsidentenpalast in Koulouba - Bamako gestürmt und besetzt. Mehrere Minister wurden festgesetzt. Der Präsident des Landes ist in Sicherheit - keiner weiß jedoch, wo er sich gerade aufhält. Der Grund für den Putsch besteht offiziell in der Unzufriedenheit vieler Soldaten. Sie fühlen sich von der Regierung in Bamako im militärischen Konflikt mit den Touareg im Norden des Landes nicht genügend unterstützt. Sie werfen der aktuellen Regierung Versagen vor. Die Putschisten haben die Verfassung des Landes bis auf Weiteres außer Kraft gesetzt. Sie beabsichtigen solange an der Macht zu bleiben, bis der Konflikt im Norden des Landes gelöst ist. Keiner kann sagen, wie lange das dauern wird. Die Rebellen im Norden (Sahara) scheinen die unsichere Lage zu ihren Gunsten zu nutzen und planen eine neue Militäroffensive - so ein Sprecher der Touaregrebellen in Paris.
In der Hauptstadt werden die wichtigsten Straßen sowie die nationale Radio- und Fernsehstation von den Putschisten kontrolliert. Schüsse fallen hier und da. Junge Soldaten plündern Geschäfte und verunsichern die Bevölkerung. Unsere Freunde in Bamako haben uns versichert, dass es bisher keine Opfer unter ihren Verwandten, Freunden und Kollegen (Pastoren usw.) gegeben hat.
Der Flughafen und die Grenzen Malis sind bis auf Weiteres geschlossen. Offiziell wurde eine Ausgangssperre ist verhängt. Trotzdem fahren hier und da Taxen und öffentliche Verkehrsmittel.Viele Geschäfte sind zu und die Schulen ebenfalls.
Unsere Informationen besagen, dass es bisher keine Übergriffe auf die Zivilbevölkerung gegeben hat. Die Christen des Landes beten für ein baldiges Ende des Konflikts. Und wir beten mit ihnen.
Unterdessen haben die Afrikanische Union, die USA und auch die EU den Putsch verurteilt und rufen dazu auf, die Verfassung zu respektieren und die für April diesen Jahres vorgesehenen Präsidentschaftswahlen durchzuführen. Dies zu fordern ist aus diplomatischer Sicht sicherlich richtig - aber es bleibt unwahrscheinlich, dass die Wahlen angesichst der aktuellen Lage ordnungsgemäß durchgeführt werden können.
Die Demokratie in Mali hat in den letzten Jahren gute Fortschritte erzielt. Das Land genießt das Vertrauen der internationalen Staatengemeinschaft - bis jetzt. Die gesamte Bevölkerung wird darunter leiden, wenn dieses Vertrauen zerstört wird.
Aber: Dieu contrôle tout! C'est en lui que nous mettons notre confiance. - Ala ka hèrè ani hakili di famaw ma.

vendredi 16 mars 2012

Kritikern die Stirn bieten


Religionskritiker – das sind Leute, die gegen Religion und den lieben Gott ätzen, weil ihnen die Dinge im Leben quer gekommen sind – oder weil sie meinen, philosophische und naturwissenschaftliche Argumente gefunden zu haben, die beweisen sollen, dass so was wie „Gott“ nicht notwendig sei oder gar nicht existiert. Solange ihnen von ganz oben nicht die passenden Antworten in den Schoß fallen, solange stellen sie die große Warum-Frage und es fällt ihnen schwer, an einen Gott zu glauben. Bis der große Knall kommt, ein Kind entführt wird, ein schrecklicher Unfall oder eine Katastrophe passiert ist. Dann laufen selbst die Ignoranten in die Kirche und schauen nach oben, zünden Kerzen an und verbringen Schweigeminuten im Gebet.
Wie begegnen wir Leuten, die unseren Glauben auseinander nehmen wollen? Was tun, wenn Atheisten Busse auf die Reise schicken und öffentlich proklamieren, dass es möglicherweise keinen Gott gibt?
Der verbale Schlagabtausch führt oft in eine Sackgasse.
Apostelgeschichte 3 und 4 bieten eine herausfordernde Alternative. Die Apostel lassen Taten sprechen. Damals war ein Wunder passiert. Petrus und Johannes hatten auf dem Weg zum Tempel einen gelähmten Mann geheilt. Und der hatte sich im Tempel gezeigt. An einem Menschen, dessen Schicksal eigentlich besiegelt war, hatte sich die Kraft Gottes gezeigt. Er war gesund geworden. Das Leben war neu erwacht in diesem Mann. Hier knüpfte Petrus an. Jesus macht das Leben von Menschen neu. Er ist von den Toten auferstanden. Er verändert das Leben von Menschen. Dagegen ist kein Kraut gewachsen.
Wirksamer als geschliffene Argumente sind ein glaubwürdiger Lebensstil, das veränderte Leben von Menschen, neue Erfahrungen, die das Menschenmögliche sprengen. Wunder, Heilungen, Transformationen auf der ganzen Ebene. Petrus verliert seine Ängstlichkeit. Er bekennt klar, in wessen Autorität er handelt und redet: Wir sind nicht hier, um eine neue Religion aus dem Boden zu stampfen. Auch nicht, um euch Konkurrenz zu machen. Wir stehen hier im Namen Jesu, den ihr gekreuzigt habt, den ihr kritisiert, der in euren Augen gescheitert ist.  Den hat Gott von den Toten auferweckt. Der Stein, den ihr auf die Müllhalde geworfen habt, den hat Gott zurechtgemacht und ihn als Eckstein verwendet. Dieser Name, diese Person, die gibt uns Kraft den Kritikern Paroli zu bieten. Die Autorität, mit der wir im Leben unterwegs sind hat einen Namen: Jesus Christus. Und der ist kein Konzept, kein Argument, kein –ismus, keine Ideologie. Der ist eine Person, die dafür steht, dass die Welt auf den Kopf gestellt werden kann, der Worte lebendig werden lässt und Menschen neu macht.

mardi 13 mars 2012

Integration und Macht

"Integration ist sinnlos ohne Teilhabe an der Macht.
Wenn ich von Integration spreche, dann meine ich keine romantische Mischung der Rassen, sondern eine wirkliche Aufteilung von Macht und Verantwortung"
Martin Luther King