Dienstag, 15. November 2011

von der EEAA akkreditiert


Seit Herbst diesen Jahre s ist das Theologische Seminar Rheinland von der Europäischen evangelikalen Akkreditierungsvereinigung (EEAA) als akkreditiertes Institut anerkannt. Der Prozess der Anerkennung hat vor allem dazu beigetragen, den Qualitätsstandard unserer Schule auf den Prüfstand zu stellen und zu verbessern. Unser Unterricht ist beurteilt worden, Examen und Abschlussarbeiten sind auf ihr akademisches Niveau getestet worden, die Bibliothek wurde begutachtet. Absolventen unserer Schule können zusätzlich zum Abschlusszeugnis des TSR ein Zertifikat erhalten,  aus dem hervorgeht, dass ihre am TSR absolvierte Ausbildung auf internationaler Ebene den Standards der EEAA entspricht. Somit wird das Weiterstudium an europäischen od. deutschen evangelikalen Ausbildungsstätten und die Einstufung im internationalen Bereich erleichtert.

Freitag, 11. November 2011

Wo um Gottes Willen ist der Himmel hin ….


Klar ist der Himmel oben. So hat man uns das  beigebracht und jeder schaut und denkt nach oben, wenn er das Wort Himmel hört. Kein Wunder… der alte griechische Uranos (Göttername für den Himmel) bewohnte zunächst die Erde und ist nach moralischem Fehlverhalten von Kronos (Zeit) nach oben katapultiert worden. Von nun an wird der Himmel durch stabile Säulen von der Erde ferngehalten und von dem starken Atlas getragen. Der Himmel ist weg – was  bleibt ist der Olymp (Götterberg) voller zweifelhafter, unglaubwürdiger Götter. Soweit die griechische Legende. Jesus stellt sich den Himmel anders vor. Er ist nicht mehr weit weg. Das Reich der Himmel ist in Jesus mitten unter uns – ansatzweise, noch nicht perfekt. Und der Himmel ist im Kommen – da, wo wir die starke Botschaft von der Versöhnung unter die Leute bringen und zur Gemeinschaft mit Jesus einladen. Gott bereitet den Himmel vor, wie man ein Fest vorbereitet (Matth. 22,1-14). Er ruft die wichtigen Leute, die meistens was Besseres vorhaben. Sollen sie doch bleiben wo sie sind. Danach schickt Gott seine Boten an die Hecken und Zäune zu den Außenseitern. Die klatschen in die Hände und lassen sich das nicht zweimal sagen: Wir sind eingeladen. Nichts wie hin. So kommt der Himmel auf die Erde – da wo Beziehungen heil werden, wo Schwachen Hoffnung gemacht wird und Gott uns ein fettes Mahl auftischt. Auf den perfekten Himmel warten wir – aber wir tragen durch unser glaubwürdiges, einladendes Leben als Christen dazu bei, dass der Himmel schon jetzt auf die Erde kommt.